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Eckard Alker – stellt im basement16 aus - Vernissage 8. Mai 18.30 Uhr
... man hört nicht auf zu leben, solange man damit beschäftigt ist, Kunst zu machen. Vernissage auch in Ratibor, der Geburtsstadt des Künstlers
….manchmal gelang mir was…
Eckard Alker – stellt im basement16 aus


„Meine Malerei ist kein abgeschlossenes System. Sie entsteht aus dem Versuch heraus, etwas sichtbar zu machen, das sich entzieht“ sagt der Maler und Grafiker, Eckard Alker, der am 21. Februar 1936 in Ratibor (Schlesien) geboren wurde. Anlässlich seines 90. Geburtstages wird am gleichen Tag (Freitag, 8. Mai 2026) zur Vernissage eingeladen - in die Galerie Basement16 in Bensberg und zeitgleich in das Museum in Ratibor.

Die Präsentation in der Geburtsstadt des Künstlers trägt den Titel „Erforschung zeitgenössischer Realitäten in den Werken von Eckard Alker“. In Bensberg heißt es „….manchmal gelang mir was – retro-spektiv gesehen“, Rückblick, Verdichtung und zugleich ein offener Blick ins jetzt. Die Ausstellung vereint Werke aus mehreren Jahrzehnten und zeigt zugleich aktuelle Arbeiten, die in direktem Dialog mit früheren Positionen stehen. Landschaften, schattenhafte Personen, Mitteilungen, Postkarten mit kleiner Schrift erzählen aus dem Leben, dunkel ist Berg und Tal, gefangen hinter einem Zaun. Der Fokus liegt auf dem prozesshaften der Malerei und Zeichnung, der Spannung zwischen Sichtbarem und Verborgenen, der Verbindung von persönlicher Erfahrung und bildnerischer Form.

„Zwischen Wirklichkeit und Schein entfalten sich die Arbeiten von Eckard Alker als leise Bewegung, als Spur einer Entwicklung, Schatten werden Form, Silhouetten erzählen und halten das Flüchtige an. Alltägliche Dinge treten aus ihrer Ordnung, werden Objekt, werden Bild, werden Möglichkeit – Was kaum zu greifen ist, nimmt Gestalt an – für einen Augenblick, der bleibt… (Textpassage, entnommen der Einladung zur Ausstellung)

Zur Ausstellung/Vernissage (8. Mai 2026) in der Ferne – schreibt Alker:

Mein Text zur Eröffnung der Ausstellung im Museum Ratibor, der Stadt in der ich geboren wurde: „Der in unserer Zeit lebende Komponist VINKO GLOBOKAR vergleicht seine Arbeit mit einer Tätigkeit des Bauern. Das Pflügen des Feldes ist für ihn etwas, was ausgräbt und gleichzeitig begräbt. Wahrnehmung und Erinnerung, Gegenwart und Vergangenheit.
Eine Parabel, in der sich „das Hohe und das Niedere findet, das Lächerliche und das Heilige, das Bunte und das Düstere ...“

Mein Feld ist eine Fläche, auf der sichtbar werden kann, was verborgen schien, den Augen verstellt. Bildnerische Schöpfungen entstehen im Wirrwarr der Formen!
Eine Mischung aus Vergessen und Erinnern. Die Konfrontation des Andersartigen wird als fröhliche Unbefangenheit erkannt und weiter gesponnen. Die Wirklichkeit spielerisch verneinen – die gewohnte Pose überrascht in ungewohnter Darstellung. Die Kombination aus Eigenem und Fremden trägt wirkungsvoll dazu bei.
Es ist die poetische Ebene, schreibt Federico García Lorca, „wo das Ja und das Nein der Dinge gleichermaßen wahr ist. Eine Mondnacht vor hundert Jahren gleicht nicht einer Mondnacht vor zehn Tagen.“ Es sind immer wieder tastende Versuche, die das unverständliche wahrnehmbare vertraut und anschaulich machen.
Alle Dinge, die wir sehen, müssen wir immer wieder zum ersten Mal sehen ... und dann ist jede gelbe Blume eine neue gelbe Blume, auch wenn es dieselbe von gestern ist.
Wir sind nicht mehr dieselben und die Blume ebenso wenig. Sogar das Gelb kann nicht mehr dasselbe sein, so die Gedanken des Fernando Pessoa.
Sich die geläufige 'Seherfahrung' bewusst machen – doch ihr nicht entsprechen. "Wenn man diese Haltung einnimmt, ist Kunst eine Art Labor, in dem man das Leben ausprobiert; man hört nicht auf zu leben, solange man damit beschäftigt ist, Kunst zu machen."
E.A. Februar 2026

Die Ausstellung im basement16 endet am 25. Mai 2026
Öffnungszeiten: Do & Frei 15-18 Uhr, Sa & So 11-15 Uhr
Auch nach Terminabsprache: 02204 - 962245
Bergisch Gladbach-Bensberg, Schlossstraße 16
www.basement16.de
https://www.eckard-alker.de/

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