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KREA - Osterferienwerkstatt Gemeinschaft und Kreativität - April 2021  
Einblicke in die Arbeit der Kreativitätsschule Bergisch Gladbach – KREA – und dem KREA-Jugendclub zeigen ein lebhaftes und frohes Miteinander, auch in den kleinsten Gruppen. So auch in der vergangenen Aktion „Osterferienwerkstatt“ die unter der Leitung von Kunsttherapeutin Johanna Pohlmann startete.

Was hier an kreativen Ideen umgesetzt wurde, ließ sich auch sehr eindrucksvoll in Bildern festhalten. Johanna, wie die Kinder ihre Dozentin liebevoll nennen, hat (siehe nachfolgenden Textbeitrag) aus ihrer Sicht über dieses Ferienprojekt geschrieben.

Johanna Pohlmann: Die zweite Woche Osterferienwerkstatt (April 2021) fand in der KREA begleitet von Schneegestöber statt. Ein Grund mit der kleinen Kindergruppe in Atelier-Räumen der Kreativitätsschule zu wirken. Es war eine tolle Woche in der die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder im Mittelpunkt standen. Die übersichtliche Gruppe und die riesigen und schönen Räume in der KREA ermöglichten es mit Leichtigkeit, unter Corona-Bedingungen zu arbeiten. Spaß am freien Experimentieren stand im Vordergrund, verbunden mit dem Ziel, (inneren) Druck loszulassen. Und tatsächlich waren die Mädchen und Jungen oftmals besonders zufrieden mit ihren Werken, wenn sie für deren Gestaltung nichts Spezielles geplant hatten - sich ergebnisoffen vom Material leiten ließen.
So entstand beispielsweise ein Gemeinschaftsbild, bei dem jedes Kind mit einer bestimmten Farbe auf dem großen Blatt kommuniziert - ohne Worte, nur über das Malen. Ziel war, das Blatt möglichst dicht zu bemalen, mit Mustern, Farbklecksen und Formen. Hier kann man schön sehen, wer wie "kommuniziert" und dass man auch ohne Worte Kontakte umsetzen kann.
Dieses Bild wurde zum Ende des Kurses gerecht geteilt. Jeweils ein Stückchen aus dem Gesamtwerk ging auf eine Heimreise. Eine schöne Erinnerung an die Osterferienwerkstatt, die ebenso begeisterte mit malen zur Musik. Mit einer Ölpastellkreide in jeder Hand tanzten die kleinen Künstler:innen über das große Papier zur sich verändernden Musik. Mal ruhig, mal wild tanzten sie mit schwingenden Armen über das Papier, hinterließen ihre farbigen Schwingungen. Farbige Schwingungen wurden auch auf den selbst gefertigten farbenfrohen Masken umgesetzt. Hier war Handarbeit - auch mal mit filigraner Strichführung - gefordert.
Überhaupt war der Tatendrank groß. Eines der Kinder wollte schon am ersten Werkstatt-Tag mit Hammer und Meißel arbeiten. Da bot es sich an, Specksteine zu bearbeiten. So entstanden im Verlauf der Woche viele wunderschöne Amulette und "Edelsteine". Es forderte einiges an Kraft und Geduld die rohen Steine zu bearbeitet, bis diese glatt und glänzend waren.
In der Kurswoche wurde deutlich, wie sehr die Kinder das Miteinander auf Augenhöhe genossen haben. Es stellte sich heraus, wie ihnen der spielerische Kontakt zu Gleichaltrigen gefehlt hat. Sie hatten ein großes Bedürfnis, frei miteinander zu spielen. So entwickelten die Mädchen und Jungen die meisten Ideen zur künstlerischen Umsetzung selbst. Ebenso hatten sie viel Freude am gemeinsamen Miteinander, so auch in der Mittagspause, die so oft es das Wetter zuließ, auf dem Außengelände stattfand.



Zum Abschluss der Ferienwoche waren alle total begeistert. Die Kinder wünschten sich, dass sie auch in den nächsten Tagen und Wochen weiter in die KREA kommen können. Dieser Wunsch zeigt auf, welch eine große Bedeutung Räume für Gemeinschaft und Kreativität für die Jüngsten unserer Gesellschaft haben.
https://krea-online.de/

Fotos/Beitrag HN


Foto Johanna Pohlmann
https://krea-online.de/
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